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Convention Unia GAV für das Autogewerbe Ostschweiz der Kantone St. Gallen, beider Appenzell und Thurgau

Remarque

Cette version n’existe pas en version française.
Pour cette raison, les textes non traduits sont indiqués dans leur langue d'origine

Version de la CCT

Convention collective de travail : dès 01.05.2017
Extension du champ d’application: 01.05.2017 - 31.12.2021

Sélection des critères (51 sur 51)

Détails CCT conformes à la sélection des critèresen haut

Vue d'ensemble CCT

Données de base

Type de CCT

Firmenvertrag

Branche

Lebens- und Genussmittelindustrie

Responsable de la CCT

Andreas Scheu / Manuel Wyss

Nombre de salarié-e-s assujettis

ca. 600 (2014 und 2011)

Champs d'application

Champ d'application du point de vue territorial

Firmenvertrag (Kanton SH, Thayngen)

Champ d'application du point de vue personnel

Gilt für alle Arbeitnehmenden mit Ausnahme von Familienangehörigen des Arbeitgebers, Lehrlinge und Betriebs- und Werkstattleiter, Administrationspersonal, Verkäufer.

Artikel 3.3 und 3.4

Champ d'application du point de vue territorial déclaré de force obligatoire

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzel Innerrhoden, St. Gallen und Thurgau.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Champ d'application du point de vue du genre d'entreprise déclaré de force obligatoire

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des im Anhang wiedergegebenen GAV gelten für die Betriebe (Arbeitgeber), die:
- gewerblich Handel betreiben mit Fahrzeugen mit mindestens drei Rädern oder mit deren Ersatzteilen oder Zubehör;
- Fahrzeuge mit mindestens drei Rädern unterhalten oder reparieren;
- Elektro- oder Elektronikarbeiten im Fahrzeugbereich ausüben;
- eine Tankstelle betreiben;
- eine Fahrzeugwaschanlage betreiben.

Betriebe, welche die genannten Tätigkeiten ausschliesslich für den eigenen Bedarf verrichten sowie Betriebe, welche mehrheitlich mit Reifen handeln oder Reifen montieren, sind vom Geltungsbereich ausgeschlossen.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Champ d'application du point de vue personnel déclaré de force obligatoire

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen gelten für die gelernten und ungelernten Arbeitnehmenden, die in Betrieben nach Absatz 2 tätig sind, ungeachtet ihrer Arbeit, des Geschlechts und der Art der Entlöhnung.

Ausgenommen sind:
- Familienangehörige des Arbeitgebers gemäss Artikel 4 Absatz 1 Arbeitsgesetz;
- Arbeitnehmende in einem Lehrverhältnis im Sinne des Brufsbildungsgesetzes;
- Betriebs- und Werstattleiter, denen der ganze Betrieb oder wesentliche Abteilungen unterstellt sind, das Administrativpersonal sowie Verkäufer (Auroverkäufer, Ersatzteilverkäufer usw.).

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Durée de la convention

Prolongation automatique de la convention / clause de prolongation

Der GAV ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann von jeder Vertragspartei mit eingeschriebenem Brief und unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten jeweils auf den 31. Dezember gekündigt werden.

Artikel 15

Renseignements

Renseignements / adresse de référence / commission paritaire

Paritätische Berufskommission Autogewerbe Ostschweiz
Lämmlisbrunnenstrasse 41
Postfach 647
9004 St. Gallen
071 446 98 41
florian.kobler@pkgewerbe.ch

Unia:
Florian Kobler
florian.kobler@unia.ch

Conditions de travail

Salaire et éléments constitutifs du salaire

Salaires / salaires minima

Ab 1. Januar 2012 gelten folgende (unveränderte) Mindestlöhne (13x/Jahr) (per 1.11.2013 allgemeinverbindlich erklärt):PraxisMonatslohn
Automobildiagnostiker/-in FAnach DiplomCHF 5'200.--
nach 1 Jahr PraxisCHF 5'400.--
nach 2 Jahren PraxisCHF 5'600.--
nach 3 Jahren PraxisCHF 5'800.--
nach 4 Jahren PraxisCHF 6'000.--
Automobil-Mechatroniker/-in EFZ (eh. Automechaniker)nach QVCHF 4'200.--
nach 5 Jahren PraxisCHF 4'600.--
nach 10 Jahren PraxisCHF 5'200.--
Automobil-Fachmann/-frau EFZ (eh. Automonteur)nach QVCHF 3'800.--
nach 5 Jahren PraxisCHF 4'200.--
nach 10 Jahren PraxisCHF 4'800.--
Automobil-Assistent/-in EBA (eh. Servicemann / Fahrzeugwart)nach QVCHF 3'500.--
nach 1 Jahr PraxisCHF 3'600.--
nach 2 Jahren PraxisCHF 3'700.--
nach 3 Jahren PraxisCHF 3'800.--
nach 4 Jahren PraxisCHF 3'900.--
Hilfsarbeiterohne BerufspraxisCHF 3'200.--
nach 1 Jahr PraxisCHF 3'300.--
nach 2 Jahren PraxisCHF 3'400.--
nach 3 Jahren PraxisCHF 3'500.--
nach 4 Jahren PraxisCHF 3'600.--
nach 5 Jahren PraxisCHF 3'700.--
nach 6 Jahren PraxisCHF 3'800.--
nach 7 Jahren PraxisCHF 3'900.--
nach 8 Jahren PraxisCHF 4'000.--

Anhang 5: Artikel 1

Augmentation salariale

2014:
Generelle Lohnerhöhung von CHF 50.--/Monat für Arbeitnehmende mit einem Brutto-Monatsgehalt von unter CHF 5'000.-- (ohne Einschluss des 13. Monatslohnes).
Wo immer möglich und angebracht, wird zusätzlich eine individuelle Erhöhung empfohlen.

2013:
Keine generelle Lohnerhöhung. Wo immer möglich angebracht, empfiehlt die Paritätische Berufskommission eine leistungsorientierte, individuelle Erhöhung des Lohnes. Entlassungen sind wenn immer möglich zu vermeiden.

Zur Information:
Die Vertragsparteien setzen die vertraglichen Minimallöhne jährlich in einem Anhang verbindlich fest. Die gültigen Mindestlöhne werden zusammen mit den Abmachungen gemäss Art. 24 in einer Zusatzvereinbarung zum GAV verbindlich festgehalten und bis Ende Jahr für das nächste Jahr bekannt gegeben.

Artikel 23; Zusatzvereinbarung 2013 und 2014

Indemnité de fin d'année / 13e salaire / gratification / cadeaux d'ancienneté

Die Arbeitnehmenden erhalten einen 13. Monatslohn, sofern das Arbeitsverhältnis während der Probezeit nicht gekündigt wird.
Hat das Arbeitsverhältnis nicht ein ganzes Jahr gedauert, wird der 13. Monatslohn anteilmässig bezahlt, wobei nur volle Monate zählen.
Werden 12 Monatslöhne ausbezahlt, ist in jedem Monatslohn der 13. Monatslohn einzurechnen und auf der monatlichen Lohnabrechnung auszuweisen.

Artikel 25

Allocations pour enfants

Gemäss einschlägiger kantonaler Gesetzgebung.

Artikel 33

Suppléments salariaux

Heures supplémentaires

Überstunden:
Innerhalb von einem halben Jahr durch Freizeit gleicher Dauer zu kompensieren oder Lohnzuschlag von 25%

Überzeit:
Kann nur im Einverständnis des Arbeitnehmenden durch Freizeit kompensiert werden; wenn nicht innerhalb von einem halben Jahr kompensiert, Lohnzuschlag von 25%

Artikel 17

Travail de nuit / travail du week-end / travail du soir

Lohnzuschläge:
Sonn- u. Feiertage (SA 23.00 bis SO 23.00 Uhr): 50%
Abendarbeit (20.00–23.00): 25%
Nachtarbeit (vorübergehende; 23.00–06.00): 25%

Artikel 17.7

Travail par équipes / service de piquet

Der Pikettdienst und die Änderungen müssen in der Regel 14 Tage vor dem Einsatz den Arbeitnehmenden bekannt gegeben werden. Bei der Plangestaltung ist unter den Arbeitnehmenden nach Möglichkeit ein Turnus einzuhalten. Im Betrieb geleisteter Pikettdienst zählt als Arbeitszeit.

Artikel 18

Indemnisation des frais

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Autres suppléments

Den Arbeitnehmenden werden pro Jahr zwei Überkleider zur Verfügung gestellt.

Artikel 34

Durée du travail et jours de congé

Durée du travail

2'184h/Jahr (42 h/Woche, 8,4h/Tag)

Artikel 16

Vacances

Die Arbeitnehmenden haben pro Kalenderjahr bei einer Fünftage-Woche Anspruch auf bezahlte Ferien:

Alterskategorie, bzw. DienstjahreAnzahl Ferientage
Bis zum vollendeten 20. Altersjahr25 Tage
Ab dem 21. Altersjahr22 Tage
Ab dem 50. Altersjahr28 Tage
Ab dem 60. Altersjahr und 5 Dienstjahren30 Tage

Der Ferienanspruch gilt ab dem 1. Januar des Folgejahres.

Artikel 19

Jours de congé rémunérés (absences)

AnlassBezahlte Tage
Heirat2 Tage
Heirat eines Kindes1 Tag
Geburt eines eigenen Kindes1 Tag
Todesfall des Ehegatten, eines eigenen Kindes sowie Stief- oder Adoptivkindes3 Tage
Todesfall eines Geschwisters, der Eltern oder Schwiegereltern, Grosseltern oder Grosskinder1 Tag, bzw. bis 3 Tage, sofern Nachweis erbracht, dass längere Absenz erforderlich
Umzug des eigenen Haushaltes1 Tag
Militärische Inspektion1 Tag

Militärische Aushebungstage sind bezahlt.

Artikel 26

Jours fériés rémunérés

Alle Arbeitnehmenden haben Anspruch auf folgende bezahlte Feiertage, sofern diese auf einen Werktag (Montag – Samstag) fallen:
- TG: Neujahr, Berchtoldstag, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, Weihnachtstag und Stephanstag;
- SG: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, Allerheiligen, Weihnachtstag und Stephanstag;
- AR: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, Allerheiligen, Weihnachtstag und Stefanstag;
- AI: Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, 1. August, Weihnachtstag und Stephanstag (weitere Feiertage (Maria Himmelfahrt, Allerheiligen, St. Mauritiustag, Maria Empfängnis) sind den Sonntagen nicht gleichgestellte Feiertage).

Der 1. Mai ist arbeitsfrei, jedoch nicht lohnfortzahlungspflichtig. Er kann deshalb vor- oder nachgeholt werden oder als Ferientag abgegolten werden.

Artikel 21

Congé de formation

3 Tage/Jahr

Artikel 28

Indemnités pour perte de gain

Maladie / accident

Krankheit:
Mind. 80% des Bruttolohnes (ohne Kinderzulage) während 720 Tagen innerhalb von 900 Tagen (ohne Karenzfrist). Die Versicherungsprämien werden je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmendem getragen.

Unfall:
Berufsunfallversicherung (BU):
Der durch die SUVA nicht gedeckte Lohnausfall während des Unfalltages und der 2 darauf folgenden Tage wird zu 80% vom Arbeitgeber vergütet.
Die Prämie für die Berufsunfallversicherung geht zu Lasten des Arbeitgebers.

Nichtberufsunfall-Versicherung (NBU):
Die Prämien der Nichtberufsunfall-Versicherung trägt der Arbeitnehmende.
Die Versicherung endet mit Ablauf des 30. Tages nach dem Tage, an dem der Lohnanspruch aufhört.

Artikel 29 und 30

Congé maternité / paternité / parental

Schwangerschaft und Niederkunft: wie Leistungen bei Krankheit; keine speziellen Bestimmungen.

Vaterschaftsurlaub: 1 Tag

Artikel 26 und 29

Service militaire / civil / de protection civile

DienstartBedingungin % des Lohnes
RekrutenschuleLedige ohne Unterstützungspflicht50% des Lohnes
Verheiratete sowie Ledige mit Unterstützungspflicht80% des Lohnes
Durchdiener-RSLohnfortzahlungspflicht gemäss Art. 324a/b OR
Militär-, Schutz-, Schweiz. Zivil- und FrauendienstBis zu einem Monat/Kalenderjahr100% des Lohnes
Für die darüber hinausgehende Zeit:
Ledige ohne Unterstützungspflichten50% des Lohnes
Verheirate sowie Ledige mit Unterstützungspflichten80% des Lohnes

Artikel 31

Réglementation des retraites / retraite anticipée

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Contributions

Fonds paritaires / contributions aux frais d'exécution / contributions formation continue

Arbeitnehmende/r: CHF 15.--/Monat
Arbeitgeber: CHF 15.--/Monat für jede/n dem GAV unterstellte/n Arbeitnehmenden

Artikel 11 und Anhang 2

Protection du travail / protection contre les discriminations

Dispositions antidiscrimination

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Egalité en général / parité salariale / conciliabilité travail et vie de famille / harcèlement sexuel

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Sécurité au travail / protection de la santé

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Apprentis / employés jusqu'à 20 ans

Unterstellung GAV:
Lehrlinge nicht dem GAV unterstellt.

Ferien (gemäss Gesetz):
- Jugendliche bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 25 Arbeitstage
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Lehrlingsmindestlohnempfehlungen des AGVS ab 2009LehrjahrMonatslöhne, 12x/Jahr; Empfehlung: bei guter Leistung Gratifikation in Höhe eines Monatslohnes
Automobil-MechatronikerIn1. LehrjahrCHF 650.--
2. LehrjahrCHF 750.--
3. LehrjahrCHF 950.--
4. LehrjahrCHF 1'350.--
Automobil-Fachmann/-frau1. LehrjahrCHF 600.--
2. LehrjahrCHF 750.--
3. LehrjahrCHF 900.--
Automobil-AssistentIn1. LehrjahrCHF 500.--
2. LehrjahrCHF 600.--
Zusatzlehre (für Automobil-Fachmann - Mechantroniker)1. ZusatzlehrjahrCHF 1'200.--
2. ZusatzlehrjahrCHF 1'800.--


Artikel 3.3, 3.4 und 19; OR 329a+e; Lehrlingsmindestlohnempfehlungen des AGVS 2011

Licenciement / démission

Délai de congé

DienstjahrKündigungsfrist
Während der Probezeit (normalerweise 1 Monat, max. 3 Monate)7 Tage
Im 1. Dienstjahr1 Monat
Im 2. bis und mit dem 9. Dienstjahr2 Monate
Ab 10. Dienstjahr3 Monate


Die Kündigung hat grundsätzlich schriftlich zu erfolgen und muss am letzten Arbeitstag vor Beginn der ordentlichen Kündigungsfrist im Besitz (respektive Machtbereich) des Empfängers sein. Wird die Kündigung mündlich eröffnet, ist sie unverzüglich schriftlich zu bestätigen.

Artikel 38.1 und 39.4

Protection contre les licenciements

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Partenariat social

Partenaires à la convention

Représentants des travailleurs

Gewerkschaft Unia
Gewerkschaft Syna

Artikel 1

Représentants des patrons

Autogewerbe-Verbände der Schweiz (AGVS), Sektionen St. Gallen, beider Appenzell und Thurgau

Artikel 1

Organes paritaires

Organes d'exécution

Die Paritätische Berufskommission befasst sich insbesondere mit:
a. der Durchführung und dem Vollzug dieses Gesamtarbeitsvertrags;
b. der Überwachung, der Einhaltung und Durchsetzung der Bestimmungen sowie Beurteilung und Ahndung von Verstössen gegen den GAV;
c. dem Erlass sämtlicher für den Vollzug dieses Gesamtarbeitsvertrags notwendigen Massnahmen;
d. der Förderung der Zusammenarbeit der Vertragsparteien;

e. der Förderung der beruflichen Weiterbildung;
f. der Rechnungsstellung, d.h. dem Einzug, der Verwaltung, der Mahnung und der Betreibung der Berufs- und Vollzugskostenbeiträge gem. Art. 11 GAV;
g. der Wahl der Inkassostelle für die Vollzugskostenbeiträge;
h. der Beurteilung und dem Entscheid (unter Vorbehalt der Art. 9 und 10) über Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien betreffend Anwendung und Auslegung von Bestimmungen dieses Gesamtarbeitsvertrags;

i. dem Aussprechen und Inkasso von Kontrollkosten und Konventionalstrafen bei Verletzungen des GAV;
k. der Beurteilung bzw. dem Entscheid über die GAV-Unterstellung eines Arbeitgebers bzw. Arbeitnehmenden;
l. der Aushandlung der Lohn- und GAV-Bestimmungen;
m. der Aussöhnung von Streitigkeiten aus Einzelarbeitsverträgen. Gesuche um Aussöhnung sind schriftlich und begründet dem Präsidenten bzw. dem Sekretariat der PBK einzureichen. Die PBK hat sich innert 30 Tagen seit Eingang eines schriftlichen Begehrens mit der Angelegenheit zu befassen. Der Weiterzug an kantonale Instanzen nach Massgabe der anwendbaren Verfahrensbestimmungen bleibt vorbehalten. Empfehlungen oder Entscheide der PBK über Differenzen aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis, in denen einzelne Arbeitgeber oder Arbeitnehmende Partei sind, können nicht an die Paritätische Landeskommission (PLK) für das Autogewerbe weiter gezogen werden.

Artikel 8

Participation

Dispense de travail pour activité associative

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Dispositions sur la participation (commissions d'entreprise, commissions jeunesse, etc.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Dispositions protectrices des délégué-e-s syndicaux et des membres de commissions du personnel/d'entreprise

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Mesures sociales / plans sociaux / licenciements collectifs / maintien d'emplois

Frühzeitige Information der Vertragspartner, Besprechung der Situation, um Härtefälle zu verhindern/mildern und bei Entlassungen einen Sozialplan auszuarbeiten. Massenentlassungen: gemäss OR Art. 335d ff.

Artikel 14

Règlements de conflits

Procédures d'arbitrage

Stufe 1: Paritätische Berufskommission
Stufe 2: Paritätische Landeskommission
Stufe 3: Schiedsgericht

Artikel 7

Obligation de paix du travail

Mit dem Abschluss dieses GAV verpflichten sich die Vertragsparteien zur Wahrung des absoluten Arbeitsfriedens. Infolgedessen ist währende der Dauer des GAV jede arbeitsstörende Beeinflussung wie Streik, Streikdrohung, Aufforderung zu Streiks und jeder passive Widerstand sowie jede Massregelung oder weitere Kampfmassnahmen wie Sperre oder Aussperrung untersagt.

Artikel 4

Documents et liens  en haut
» Liste des membres
» Bundesratsbeschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung
» GAV für das Autogewerbe Ostschweiz der Kantone St. Gallen, beider Appenzell und Thurgau 2012 (306 KB, PDF)
» Zusatzvereinbarung 2013 Autogewerbe Ostschweiz (7 KB, PDF)
» Zusatzvereinbarung 2014 Autogewerbe Ostschweiz (62 KB, PDF)
» Zusatzvereinbarung 2015 Autogewerbe Ostschweiz (62 KB, PDF)
» Zusatzvereinbarung 2017 Autogewerbe Ostschweiz (70 KB, PDF)
» Lohnempfehlungen Lernende 2017 (88 KB, PDF)

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